Aus der seelischen Sackgasse: Dokumente der Hilflosigkeit und Verzweiflung.

Was uns und Ihnen nicht passieren sollte.
 
Nur mit Schutzhelm und Schutzhandschuh und in unmittelbarer Nähe eines
Mitarbeiters ist der 24-Stunden-Tag ohne wesentliche Verletzungen zu überstehen.
Beissen, kratzen, schaben. Verbände werden meist nur geduldet, wenn
ein Mitarbeiter sofort eingreifen kann, um das Abreissen zu verhindern.
Gegen scharfe Kanten und Ecken treten, bis chronische Entzündungen und Schwellungen das Gehen beeinträchtigen.
Beissen, nagen, scheuern. Irgendwann ist die Hornhaut so verdickt, dass
die Gelenke kaum noch bewegt werden können.
Mit den Knöcheln so lange gegen harte Widerstände klopfen, dass irgendwann
nur noch amputiert werden kann, weil die Gelenke völlig zerstört sind.
Einen Menschen an sein Bett zu fesseln, um zu verhindern, dass er sich selbst zerstört, ist wirklich das Allerletzte, was man für ihn tun sollte. Ohne richterliche Genehmigung ist dies gar nicht möglich. Wenn ein juristischer Akt in Bewegung gesetzt werden muss, um solches Vorgehen zu legalisieren, ist die Grenze des Erträglichen längst überschritten.
Haben Sie schon mal Ihr Bett angenagt, um Ihren Frust loszuwerden und Ihre innere Spannung? "Normalerweise" begnügen wir uns mit Fingernägelpulen und Bleistiftezerkauen.